„Altenpflege ist kein alltäglicher Beruf“, sagt der Auszubildende Sven. Es gehe familiär zu und man knüpfe Beziehungen. „Für mich ist das genau das Richtige.“ Die Schüler, die zu Wort kommen, sind dagegen gespalten. Realschülerin Jasmin kann es sich nicht vorstellen, alten Menschen etwa die Windeln zu wechseln. Lea dagegen wünscht sich einen Beruf, in dem sie mit Menschen zu tun hat. In Kronach hatten Caritas und Diakonie die Chance ergriffen, die Altenpflegekampagne der Kirchen zu nutzen, um Jugendlichen das Berufsfeld vorzustellen. Der grüne Pflegetruck parkte vor der Mensa des Schulzentrums und drinnen konnten sich die jungen Leute an verschiedenen Ständen informieren.
In Alten- und Pflegeheimen ist nicht nur die Pflege des Körpers, das Essen und Trinken und das Umsorgen bei Krankheiten wichtig. Es muss auch an den Geist und die Seele gedacht werden. Und dafür gibt es die Betreuungskräfte, die sich vor allem um die an Demenz erkrankten Bewohner kümmern. Im Caritas Alten- und Pflegeheim „St. Elisabeth“ werden hier Einzel- und Gruppentherapien angeboten.
Einen solchen Auftakt zu einer Caritas-Sammlung hat das Erzbistum Bamberg noch nie erlebt: Ganz Wallenfels engagierte sich, um aus der Eröffnungsveranstaltung ein Ereignis für die ganze Stadt zu machen. "Wir statt ich und du" - dass das Sammlungsmotto nicht nur eine Parole, sondern Wirklichkeit sein kann, bewiesen die Wallenfelser an diesem Sonntag.
Wir sind stolz, dass 2015 die Auftaktveranstaltung zur Caritas-Sammlung in unserem Erzbistum Bamberg bei uns im Landkreis Kronach stattfindet und dass zu diesem Festgottesdienst der neue Erste Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes Bamberg e.V, Herr Weihbischof Herwig Gössl, zugesagt hat.
Beim Fachgespräch im Pfarrzentrum stand das Thema Pflege in der Zukunft im Landkreis Kronach im Mittelpunkt. Hier nahmen Experten von Politik und Caritas Stellung. Es stand auch die Frage an, wie eine optimale Pflege in 2030 aussehen könnte.
„Bei allem Bemühen um Gesundheit können wir Krankheit und Leid nicht aus der Welt schaffen“, warnte Weihbischof Herwig Gössl und folgerte: „Daher ist es ein Erfolg, wenn kranke und alte Menschen sich nicht als Last empfinden.“ Dies könne man nicht oft genug betonen angesichts der Debatte um aktive Sterbehilfe, „die eigentlich Tötung ist“.Gössl hielt die Predigt im Festgottesdienst zum 40-jährigen Bestehen der Caritas-Sozialstation Kronach. Bei diesem Gottesdienst in der Kronacher Pfarrkirche St. Johannes spendeten der Weihbischof und seine Konzelebranten die Krankensalbung.
Die Pflegedokumentation muss entschlackt werden und das Quartiersmanagement benötigt eine dauerhafte Finanzierung. Grundsätzlich sollte es nur noch ein einziges Leistungsgesetz für die Versorgung von Menschen im Alter geben. Das waren die Ergebnisse eines Fachgesprächs, zu dem der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Caritas-Sozialstation Kronach eingeladen hatte.
1974 gründete der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg in Kronach die Caritas-Sozialstation. Sie war damals die erste Caritas-Sozialstation in ganz Bayern und gehörte zu zwölf Modelleinrichtungen der ambulanten Pflege, die auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung eingerichtet wurden. Die Caritas-Sozialstation Kronach hat die Pflegelandschaft im Landkreis Kronach und in Bayern federführend mitgestaltet.
Die Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Familien in Kronach, Coburg und Lichtenfels laden zu einem Vortrag ein.
Hallo ihr Jugendlichen ab 14 Jahren! Der Kinderbetreuungsdienst des Landkreises Kronach sucht interessierte Jugendliche, die als „Babysitterinnen und Babysitter“ nachmittags oder am Abend für ein kleines Entgelt auf Kinder aufpassen.