Der Caritasverband für den Landkreis Kronach und der Bund der Katholischen Jugend führten ein Babysitter-Seminar in Kronach durch. Nun erhielten die zehn erfolgreichen Teilnehmerinnen ihr „Babysitter-Diplom“. Kronach- Der Kinderbetreuungsdienst im Landkreis Kronach unterstützt Familien und Alleinerziehende bei der Kinderbetreuung. Er bietet stundenweise Ergänzung, wenn Betreuungszeiten überbrückt werden müssen, Notfälle eintreten oder eine Entlastung nötig ist – zum Beispiel, wenn Mütter einmal in Ruhe einkaufen oder die Eltern etwas gemeinsam unternehmen möchten.
Nicht mehr mobil sein, nur in den eigenen vier Wänden oder im Heim leben – für viele ist dies das Schlimmste, was ihnen im Alter passieren kann. Doch es gibt Hilfe. Nicht nur, dass Spaziergänge mit dem Rollstuhl, Ausflugsfahrten mit dem Rollimobil oder sogar die Fahrt auf dem E-Scooter möglich sind, es gibt nun auch noch eine andere Alternative.
Immer mehr Mittagsbetreuungen in Grundschulen weiten ihr Angebot auf den Nachmittag aus und bieten dadurch eine Betreuung über den ganzen Tag hinweg an. Für das Betreuungspersonal wurde hierfür die neue Funktion „OGTS-Koordinator“ geschaffen. Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V. bietet ab März 2018 eine Qualifizierung zum OGTS-Koordinator an. Durchgeführt wird sie bei der Caritas Kronach.
Kurz vor Weihnachten gab es im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Wallenfels einen zusätzlichen Grund zur Freude und ein Jubiläum zu feiern. Vor 25 Jahren, am 20. Dezember 1992, es war der vierte Advent, wurde die Kapelle feierlich geweiht und in die Obhut Gottes und der Heiligen Elisabeth von Thüringen übergeben. Dekan Erhard Nüßlein zelebrierte die Messe zusammen mit dem Stadtpfarrer Dieter Scholz und Pfarrer Franz Deinlein, der damals geistlicher Beirat des Kreiscaritasverbandes war. Unter der Federführung von Wolfgang Eckert-Hetzel und dem Architekten Christoph Gatz entstand ein Ort, in dem sich die Bewohner und auch die Angehörigen und Besucher damals und heute wohlfühlen.
Es ist eine große Herausforderung für die Caritas, das geplante Demenz- und Intensivpflegezentrum in der alten Arztvilla aus den 1930er Jahren zu installieren. Der ehemalige Kindergarten St. Thomas muss total umgebaut werden. (Wir berichteten) Doch nicht nur die Räumlichkeiten, das gesamte Haus und Grundstück wird am Ende der Arbeiten bzw. am Anfang eines neuen Abschnittes ganz anders aussehen.
Beim 11. Bayerischen Selbsthilfekongress in Augsburg trafen sich 300 Teilnehmende, um sich unter dem Motto „Gemeinsam tun: Wege zu mehr Gesundheit“ auszutauschen, aber auch neue Dinge zu erproben. „Wir sind sehr zufrieden“, so die Geschäftsführerin Theresa Keidel kurz nach der Veranstaltung, „insbesondere das große Interesse von Selbsthilfeaktiven, die mit über 210 Personen die größte Gruppe des Kongresses bildeten, war überwältigend“.
Seit Juli 2016 gibt es die Kronacher Mitmach-Börse - eine Vermittlungsstelle für ehrenamtliches Engagement in der Stadt Kronach. Auch Jörg Löffler wurde hier - trotz gesundheitlicher Einschränkungen - fündig. Alle zwei Wochen hilft er ehrenamtlich im Kronacher Büchertreff.
Mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth in Wallenfels begann die Feier, zu der der Caritasverband Kronach seine ehrenamtlichen Mitarbeiter aus dem gesamten Landkreis eingeladen hatte. Pater Wladyslaw Poddebniak als geistlicher Beirat zelebrierte die Eucharistiefeier.
Sie begleiten, assistieren und stehen den Senioren unterstützend zur Seite. Sie organisieren Gemeinschaft und Zusammenleben. Sie bieten Bewohnern und Patienten Beschäftigung, Erinnerungsarbeit und Wohlfühlen an. Und sie sind Bindeglied zwischen Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft. Die Rede ist von den Betreuungsassistentinnen, die ihre Ausbildung nach dem Pflegestärkungsgesetz § 87b absolviert haben.
Im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Wallenfels ist das Thema Demenz nichts Neues. Als erste Einrichtung im Landkreis wurde vor Jahren schon die beschützende Station eingerichtet, wo demenzkranke Menschen in einem angenehmen Umfeld und ganz nach ihren Bedürfnissen leben können, sich frei bewegen können und nicht das Gefühl haben müssen, eingesperrt zu sein. Ein großer Garten und viel Freiraum in der Wohngruppe garantieren dafür, dass sich die Betroffenen wohl fühlen.